The Exhibition
Alfred Wertheimer wurde 1930 in Deutschland geboren, seine Familie emigrierte 1936 mit ihm nach Amerika. Sein Interesse für Fotografie entdeckte er 1948. Als die Pressesprecherin von RCA Records Wertheimer 1956 fragte, ob er Elvis, den neuen Star des Labels fotografieren wolle, antwortete Wertheimer: „Welcher Elvis ?“ Al Wertheimer hatte während der ersten heftigen Welle des Erfolgs exklusiven Zugang zum King, der damals 21 Jahre alt war. Er begleitete ihn auf alle Konzerte, reiste an seiner Seite und fotografierte in überall und vor allem auch in sehr privaten Situationen wie man bei dem berühmten Foto „The Kiss“, das wir in unserer Ausstellung haben, sehen kann. Wertheimer arbeitete damals als Assistent eines Modefotografen. Bekannt wurde er als Dokumentarfilmer, der unter anderem durch seine spätere Arbeit an Woodstock sehr bekannt wurde. Al Wertheimer lebt und arbeitet nach wie vor in New York.
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Grafikerin, Photographin, Computerkünstlerin und Filmemacherin. Rothschilds facettenreicher Lebensweg prägte ihre Zeit zwischen 1968 und 1974 im legendären Fillmore East Theatre in New York. Dort entwickelte sie für die avantgardistisch, psychedelische Joshua Light Show die so genannten film loops als Bühnenbild, kreierte ihre special effect photography, filmte, entwarf Logos und Plakate und war die inoffizielle Hausphotographin aller Shows. Hier, wie bei allen rockhistorisch relevanten Events dieser Zeit. Also auch bei den großen Festivals wie Woodstock und Isle of White, war sie vor und hinter den Kulissen konstant präsent. Einzigartig dokumentierte sie Janis Joplin, Jimi Hendrix, die Rolling Stones, Carlos Santana, oder die Premiere der Rockoper “Tommy” von The Who. Sie war Augenzeuge wie aus John Lennon und Yoko Ono John & Yoko wurde, und begleitete Bob Dylan auf seiner 1974er Tour. Ihre Photobücher sind Bestseller, alle Labels nutzen ihr Können. Amalie Rothschild, die auch seit 1969 erfolgreich Dokumentarfilme produziert, lebt und arbeitet in New York und Florenz.
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In San Francisco wird der schon als Rockband-Photograph etablierte Baron Wolman von dem Berkeley Studenten Jann Wenner und dem Musikkritiker Ralph Gleason angesprochen, honorarfrei für ein ganz neu konzeptionisiertes Musikmagazin zu arbeiten. Er stimmt zu und wird so im April 1967 zum legendären Gründungsmitglied der Zeitschrift Rolling Stone. Drei Jahre wird er seine Kontakte und seine Fähigkeit der Nähe zu Stars wie zu Janis Joplin, The Rolling Stones, Frank Zappa, zu The Who, Jimi Hendrix, Joan Baez, Iggy Pop, Pink Floyd, Bob Dylan, den Grateful Dead, Phil Spector, Jim Morrison, Ike & Tina Turner und anderen nutzen. Wolman spürte jedes Talent auf und lieferte die Herzstücke, die photographisch das Magazin Rolling Stone zu dem machten, was es bis heute ist: Das weltweit wichtigste Musikheft. In den 70ern gründete er Flags, eine Modezeitschrift und seinen eigenen Buchverlag. Wolman lebt und arbeitet in Santa Fe, New Mexico.
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Der klassische Rock’n’Roll Photograph bekam sie alle vor seine Kamera: Von Elvis bis Johnny Rotten, von Muddy Waters bis Madonna. Bekannt wurde er mit seinen ikonographischen Portraits von John Lennon in einem New York City T-Shirt. Yoko Ono: “Magisch und brillant wusste Bob Johns New York Zeit in kaleidoskopischen Bildern festzuhalten”. Immens umfangreich auch Gruens Dokumentation der Punk und New Wave Szene. Gruen begleitete jahrelang und unermüdlich Bands wie die New York Dolls, The Sex Pistols, The Clash, The Ramones, Patti Smith Group und Blondie, als diese noch kaum bekannt waren. Gruens Talent war es, ob bei Lennon oder später als Chefphotograph des Rock Scene Magazins, sehr private Aufnahmen zu bekommen, die stilleren, intimeren Momente hinter der Bühne . Diese Intimität macht ihn zum wahren Archivar der Rockkultur. Bob Gruen lebt und arbeitet in New York.
5 Photos
Rauhe Dokumentation, nie Hochglanz. Immer direkt und doch sensibel komponiert. Clinch fängt nicht nur den Moment ein, er drückt auch dann auf den Auslöser, wenn sich andere schon abwenden. Seine gänzlich unprätentiösen Portraits von Johnny Cash bis Björk, von Bruce Springsteen bis Tupac, Kid Rock bis The Smashing Pumpkins, oder von Neil Young bis The Green Day, haben ihn in den letzten 15 Jahren zu einem der besten Photographen der populären Musikszene gemacht. Clinch, der bei Anne Leibowitz und Steven Meisel lernte, und selbst Musiker ist, ist es wichtig, die Rastlosigkeit zu zeigen, die die Welt der Musiker bestimmt. Seine Intension ist es, mit seinen Photos von Musikern die Emotionen hervorzurufen, die deren Musik bei den Hörern bewirkt. Als Regisseur von Videos und Dokumentarfilmen hat er bereits zwei Grammy Nominations bekommen. Er arbeitet für das Rolling Stone Magazin, GQ, Vanity Fair und The New Yorker und hat schon mehrere Bücher publiziert. Danny Clinch lebt in Toms River, NJ und arbeitet in New York.
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Didi Zill wurde in Berlin geboren, wo er als junger Mann erst mal als Fußballspieler ein wenig Karriere gemacht hat. Doch aus Liebe zur Musik hat er mit dem Fußball aufgehört und gründete die Band DIDI & HIS ABC BOYS, die ganz im Stile der damaligen Beat- und Gitarrenbands einige Platten machten und – mit ihm als Frontmann – Auftritte in ganz Deutschland und sogar im Ausland hatten. Es folgten Shows im Vorprogramm von Bill Haley und Little Richard und sogar im Vorprogramm bei den Rolling Stones auf deren beiden Touren in den 60er Jahren. 1969 wechselte er die Seiten – er ging zur BRAVO und begann dort seine Arbeit in der Fotoredaktion. Auf einer ersten großen USA-Reise – damals noch mit einer einzigen Kamera und 3 Wechselobjektiven – entstanden die ersten Fotos mit Sonny & Cher, Creedence Clearwater und High Chapparal-Stars. Didi Zill fotografierte alle deutschen Stars der Hitparaden, wie auch viele internationale Stars wie Neil Diamond, Tina Turner - damals noch mit Ike an ihrer Seite –, Jethro Tull, Peter Fonda, Ringo Starr, Paul McCartney, Pink Floyd, Queen, Deep Purple und viele, viele andere mehr. Er lebt mit seiner Frau in München und Florida.
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Landy begann 1967 sowohl die Anti-Vietnam-Demonstrationen als auch die Underground Musikszene New Yorks zu photographieren. Diese Ambivalenz eines der hervorragendsten Musikphotographen, der gekonnt zwischen Politik und Rock’n’Roll hin und her pendelte, zieht sich durch sein ganzes Werk. Tief verwurzelt in seinem Glauben an den Weltfrieden und an das Gute im Menschen, zog es ihn 1969 auf das Woodstock Festival. Seine Bilder von Bob Dylan und The Band, Janis Joplin, Jimi Hendrix, Jim Morrison, Joan Baez oder Van Morrison gehören zu den Klassikern der Geschichte dieser Musikperiode. Landy, dessen Photos und Bücher weltweit veröffentlicht wurden und der die Covers zu unzähligen Platten und Musikmagazinen lieferte, entwickelte seine Kunst weiter: Er kreierte seine sogenannte impressionistische Flower-Photographie, und machte kaleidoskopische Bilder sowohl in Bild als auch Film. Landy lebt und arbeitet nach wie vor in Woodstock, NY.
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Mit Marianne Faithful, ihrem Manager Andrew Loog Oldham und mit der Gründung eines Studios mitten im Swinging London begann 1963 Mankowitz’ beispiellose Karriere als einer der einflussreichsten Rockphotographen. Wirklich hautnah kam er 1967 den Rolling Stones auf ihrer 48 Städte dauernden USA Tour. Resultat waren die sehr persönlichen Portraits der gerade den ersten Welterfolg verbuchenden Band und die Basis zu einer lebenslangen Freundschaft zu Richards and Watts. Er photographierte sämtliche frühen Covers der Stones, wie die zwei legendären zu Out of our Heads und Between the Buttons. Seinen Status als erster Hofphotograph der Stones hielt er bis zu deren Bruch mit Oldham im Jahr 1967. Aber auch die ersten Studioaufnahmen von Jimi Hendrix in seiner Liftboyjacke haben bis heute ikonographischen Wert. Über 45 Jahre arbeitete Mankowitz ununterbrochen als Photokünstler in der Musik und Showszene. Viele seiner Bücher wurden Bestseller, seine Musiker-Portraits hängen weltweit in Museen und Galerien. Gered Mankowitz lebt in Cornwall UK und lehrt als Professor an der Universität von Falmouth.
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Den Augenblick wirklicher Intimität einzufangen, ist das Ziel eines jeden Rockphotographen. Dies gelang Tilton mit seinem Crying Cobain. Das Bild, das zu den sechs besten britischen Rockphotos aller Zeiten gewählt wurde, zeigt den Sänger von Nirwana weinend, kurz nachdem er auf der Bühne seine Gitarre an einem Verstärker zerschmettert hatte. Das Bild entspricht Tiltons Philosophie: nämlich dem Photographierten seine „Seele zu stehlen und dies in hartem Schwarz/Weiß zu archivieren“. Tilton, der in den 80ern in Manchester seine Karriere begann, als die Musikszene explodierte, fing dort mit seiner Kamera sämtliche Protagonisten um den legendären Hacienda Club ein: Morissey von The Smith, den jungen Shaun Ryder und die Stone Roses. Mittlerweile arbeitet er international für alle namhaften englischen Musikmagazine und hat mehrere Bücher u.a. über Nirvana und Guns’n’Roses herausgebracht. Ian Tilton lebt in Lancashire, England.
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Ein Schnappschuss von Paul McCartney, aufgenommen mit einer kleinen Kodak Instamatik, war Furmanowskys erstes Rock’n’Roll Bild. Nach dem Umweg über ein Grafikdesign-Studium am Londoner St. Martins College, machte Furmanowsky, die in Zimbabwe geboren wurde und in London aufwuchs, einen nur zwei Wochen dauernden Kamerakurs und wurde die offizielle, wenn auch unbezahlte Photographin des Rainbow Theaters. 1972 eines der ersten Bühnen für Rockbands in London. Was folgte, war eine kometenhafte Karriere als Rockphotographin. In über 35 Jahren hatte sie die größten Namen der Rockmusik vor der Linse: Pink Floyd, Bob Marley, Eric Clapton, Blondie, die Police, Led Zeppelin, die Pretenders, Bob Dylan oder Oasis. Furmanoswky, die auch für Oasis und The Pretenders Videos produzierte, gründete 1998 das rockarchive, eine Agentur, die im Stil von Magnum, Photographen betreut. Jill Furmanoswky lebt und arbeitet in London.
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Geboren am 17.01.51 in Eichstätt/Bayern. Absolvent der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie in München. Seit 35 Jahren arbeitet Jürgen als Fotograf für die Musik- und Filmbranche. Es gibt eigentlich niemanden in der Musik/Rock´n´Roll Szene, die er nicht schon vor seiner Linse gehabt hat. Nach über 20 Jahren in der Musikbranche hat Olczyk seine Haupttätigkeit als Setfotograf beim Film gefunden. Er arbeitete an Filmen wie.. Der Untergang, Baader Meinhof Komplex, Goethe , Die Päpstin, Sophie Scholl, Das Parfüm, Der bewegte Mann , Der Schuh des Manitu und viele viele mehr. Olczyk lebt mit seiner Frau und Tochter in München.
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Als die Beatles 1960 in Hamburg in Voormanns Leben traten, änderte sich sowohl das des Grafikers und Illustrators, als auch der damals noch fünf Liverpooler. Es war die Clique um Voormann, die mit ihren Frisuren und ihrer schwarzen Existentialistenkluft zum stilistischen Vorbild der Band wurde. Voormann kaufte Stuart Sutcliffs Bass, bevor dieser die Band in Hamburg verließ. Als er drei Jahre später mit den Pilzköpfen in London in einer Wohngemeinschaft lebt, sind sie bereits Stars und selbst Idole einer ganzen Generation geworden. Untrennbar verbunden bleibt der Name Vormanns mit dem Covers zu Revolver. Aber auch die Freundschaft zu den Fab 4 brach nie ab. Viele Jahre nachdem er als Bassist auf der Bühne und im Studio stand, unter anderem mit der Manfred Mann Band, B.B. King, Lou Reed, Carly Simon, Jerry Lee Lewis, Ravi Shankar, Art Garfunkel, Keith Moon, Donovan, James Taylor und Randy Newman, kehrte Voormann 1979 nach Deutschland zurück. Hier hatte er vor allem als Produzent der Gruppe Trio Erfolg. Klaus Voormann lebt mit seiner Familie am Starnberger See.
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Goldsmiths Credo: “The camera is the passport to other people’s lives”. Keine Sammlung, kein Museum, keine wichtige Galerie, die Goldsmith nicht im Repertoire hat. Kaum ein Musiker oder Star, den sie nicht photographiert hätte. Nicht ein modernes Medium, das sie unversucht ließ. Goldmith, die zu Recht den Titel Legendary Rock Photographer trägt, arbeitete für alle Magazine dieser Welt, machte über 100 Cover und wurde das jüngste Mitglied der Vereinigung amerikanischer Filmregisseure (DGA). Sie produzierte Filme, TV Musikshows, managte Grand Funk Railroad, nutze als erste Video-Regisseurin 3D Animation und gründete eine Agentur mit mehr als 300 Photographen. Dessen nicht genug, komponierte sie für Sting oder Stevie Winwood, sang selbst unter dem Namen Will Powers und schaffte es mit „Kissing with Confidence“ auf Platz 3 der englischen Charts. 1997 schließlich verkaufte sie ihre Agentur, um sich mehr auf Photographie als Kunst zu konzentrieren. Erfolgreich macht sie nun Selbstportraits im Stil von Cindy Sherman.
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Eine gewonnene Wette mit seinem älteren Bruder brachte Seliger die erste Kamera. Seine Liebe zur Dunkelkammer und zur Geschichte der Dokumentarphotographie führte ihn über ein Studium in Texas 1984 nach New York. Kleinere Aufträge für das Rolling Stone Magazin machten ihn schließlich 1992 zu deren Chefreporter, für die er dann über 125 Titel photographierte. Mit seinem Freund, dem Chef Designer Fred Woodward, wechselte er zum Condé Nast Verlag, wo er bis heute vor allem für die Vogue arbeitet. Neben seiner Arbeit für Hochglanzmagazine und Werbung führte er Regie bei Videos für Künstler wie Willie Nelson, Lenny Kravitz oder Elvis Costello. Seliger stellte seine Werke bereits weltweit in Museen und Galerien aus und hat u.a. Bücher wie „The Music Book“ und „When They Came To Take My Father“, eine Holocaust Dokumentation veröffentlicht. Mark Seliger lebt und arbeitet in New York .
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Heegs Karriere begann ganz konventionell: Nach dem Studium an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie und Kommunikationswissenschaften an der LMU, arbeitete er ab 1978 als freier Photograph. Doch bald wurde sein Schwerpunkt die Musik. Er bekam jeden Star, jede Band vor seine Kamera. Ob die Bee Gees auf der eigenen Insel, Falco privat, Peter Gabriel, die Spice Girls, David Gilmour im hauseigenen Studio oder bei Plattenaufnahmen von Depeche Mode, Heeg durfte hautnah an die Künstler heran. Neben seiner klassischen Arbeit für Printmedien, war Heeg über viele Jahre der Hausphotograph bei RTL´s The Dome und der Bravo und lieferte unzählige Vorlagen für Schallplatten und CD Covers. Seine 1994 gegründete Fotostation war Agentur und Studio zugleich. Pool für Fotoarbeiten rund um Sport, Mode, Society, Politik und Werbung. Sein Archiv, das 2008 der Sammler und Rockmuseumsgründer Herbert Hauke als Ganzes übernahm, umfasst mehr als 200 000 Fotos. Davon etwa 40 000 allein im Bereich Rock und Pop.
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Rocks Begegnung mit Syd Barett, dem Gitarristen und Gründungsvater von Pink Floyd, war der Auslöser für seine Leidenschaft für Rockphotographie. Die Überlieferung will es, dass Rock Barrett während seines Studiums der Sprachwissenschaften in Cambridge kennen lernte und die Portraits von ihm seine ersten Photoarbeiten wurden. Rock wurde der wichtigste Dokumentarist des Glam-Rocks der 70er. Er hielt nicht nur deren Ikonen wie David Bowie und Freddy Mercury fest. Nahezu alle Photos, die Rock dann in seiner fast vier Dekaden dauernden Karriere von den wichtigsten Pop-und Rockstars machte, haben bis heute Kultstatus. Dazu gehören: Lou Reed, Kevin Ayers, Iggy Pop, The Stooges, The Sex Pistols, The Ramones, und Blondie. Darüber hinaus führte er bei allen frühen David BowieVideos Regie. Er war der einzige zugelassene Standphotograph beim Film „The Rocky Horror Picture Show“ und gestaltete unzählige Platten und CD-Cover. Mick Rock, der gerne auch als Radio DJ auflegt und im Übrigen wirklich so heißt, lebt und arbeitet in New York.
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1971 in Berlin geboren , verbrachte Nela König ihre Kindheit in Venezuela, Singapore, Japan und Australien. Nach der Ausbildung am Lette Verein in Berlin machte sich Nela 1999 selbständig . Sie pendelt zwischen L.A. , Hamburg, Berlin und Spanien und fotografiert bevorzugt Musiker und Prominente. Ihre Portraits vermitteln mehr als die lose Hülle des Erfolgreichen , der Mensch als Wesen schimmert immer durch. Ihre Referenzliste liest sich wie ein “Who is Who” der internationalen Musik- und Prominentenszene. Musiker wie Marilyn Manson, Sting, Gwen Stefani, Nelly Furtado, 50 Cent und Rihanna wurden ebenso portraitiert wie Schauspieler Sir Peter Ustinov, Heike Makatsch, Jan Josef Liefers und viele andere.
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Schwanke, der schon als Schüler Photowettbewerbe gewann, beteiligte sich noch als Bankkaufmannslehrling an einem Photoclub, organisierte erfolgreich Ausstellungen und brachte wenig später eine Jugendzeitschrift heraus. In den Bars und Konzertsälen Düsseldorfs hielt er die Jazz-Stars seiner Zeit fest. Seine Intention war es, Künstler wie Ella Fitzgerald, Louis Armstrong oder Klaus Doldinger in der Bewegung, in ihren intensivsten Momenten, in ihrer völligen Verausgabung festzuhalten. Mit seinem Umzug 1962 nach München landete er mitten im Epizentrum des Rock’n’Roll: Im berühmten Zirkus Krone. Hier photographierte er u.a. die Beatles, The Who, Ike and Tina Turner oder Carlos Santana. Rainer Schwanke wurde der Konzertphotograph Münchens. Als das 1968 das neugegründete Boulevardblatt tz ihm offerierte die so genannten „page 3 girls“ zu liefern, griff er zu. Er war es, der maßgeblich für die Enttabuisierung der erotischen Photographie in der Öffentlichkeit sorgte. Rainer Schwanke lebt in München.
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Dazed & Confused, das britische Style-Magazin, war Rankins erster Erfolg unmittelbar nach seiner Ausbildung am College of Printing in London. Als ihr Herausgeber etablierte Rankin einen komplett neuen Modestil, lancierte unbekannte Designer und brachte eine ganze Generation von kreativen Photographen hervor. Rankin gründete später noch weitere Zeitschriften wie Rank, Vision On und zuletzt Another Man. Obwohl sein Portfolio sehr nackte Supermodels oder männliche Genitalien zeigte, hatte Rankin auch die Ehre die Königin von England zu portraitieren. Das Enfant Terrible der Photoszene wurde zum gefragtesten Briten für Mode, Werbung und Printmedien. Parallel zur Photographie kam dann der Film. Lukrative Werbevideos finanzierten ihm seinen Spielfilm The Lives Of The Saints und die Doku Seven Photographs that Changed Fashion. Er machte auch Musikclips zu Songs von Nelly Furtado, Robyn and The Enemy. John Rankin Waddell, wie er richtig heißt, lebt und arbeitet in London.
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In Melbourne lernte der schon renommierte Whitaker, durch Zufall Brian Epstein, den Manager der Beatles kennen. Als dieser ihm das Angebot machte, als Hausphotograph seiner Agentur zu arbeiten, lehnte Whitaker zunächst ab. Doch nach dem beeindruckenden Konzert der Beatles, kam er auf Epsteins Angebot zurück und ging mit der Entourage zurück nach England. International bekannt wurde der Brite mit australischen Wurzeln für jene frühen Aufnahmen der Beatles. Ein Photo aus dieser intensiven Periode, zwischen 1964-66, diente als Vorlage für das Cover von Revolver. Das Gesamtkonzept der Collagen-Illustration entwarf Klaus Voormann. In den 60ern hatte Whitaker uneingeschränkten Zugang zu den wichtigsten Bands und wurde zur Schlüsselfigur der kreativen Szene in London. “Etwa 100 Leute machten die Sixties aus, ich kannte sie alle”. Sein Werk umfasst neben Portraits von Musikern wie The Cream oder Mick Jagger auch Künstler wie Man Ray, Salvador Dali oder Peggy Guggenheim. Zu seiner großen Retrospektive 2002 in Australien kam sein Photo von The Seekers als Briefmarke heraus.
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Er lauerte hinter Büschen und auf Parkplätzen, bestach Türsteher und Chefkellner, prügelte sich mit Marlon Brando, wurde in Brigitte Bardots Haus festgenommen und Jackie Kennedy zog gegen ihn, ihren obsessivsten Stalker vor Gericht. Galella nahm jedes Risiko auf, um den perfekten Schuss zu bekommen. Dabei hatte der wohl berühmteste, wie umstrittenste Prominentenphotograph der Welt ausgerechnet als U.S. Luftwaffensoldat im Koreakrieg seine ersten Kameraerfahrungen gesammelt. Nach einem Photojournalismus-Studium in Los Angeles tauchte er 1955 in die Show-und Clubszene New Yorks ein und erfand die Celebrity-Photography neu. Ohne Scham und Rücksicht hielt der Urvater aller Paparazzi über fünf Jahrzehnte die Linse seiner Rolleiflex jedem Star ins Gesicht. Galella war wie besessen davon, sie im Alltag, in Momenten größter Intimität oder hoch gestylt zu erwischen. Andy Warhol adelte sein Werk mit den Worten: „A great photograph shows the famous doing something unfamous”.
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Ewige Jugend. Nackte Schönheit. Rock’n’Roll. Das sind D’Orazios Koordinaten. Sein photographischer Stil aus Sex und Kunst lässt die Stars der Welt wie traumhaft inszenierte Legenden aussehen. Sein Werk, das kaum bekleidete Topmodels und vorwiegend hochkarätige Schauspieler umfasst, zeigt alle von entrückter Schönheit. Ob eine Angelina Jolie oder Sharon Stone, ein entblößter Axl Rose oder die bombshell Pamela Anderson. D’Orazio, der parallel zu seinem Kunststudium am New Yorker Brooklyn College für Lou Bernstein, einem Mitglied der renommierten New York Photo League arbeitete. Photographierte ab 1981 professionell für die Italienische Vogue und Andy Warhols Interview. In nur knapp 20 Jahren schafften es seine präzisen, und immer erotischen Photos in die wichtigsten Ausstellungplätze der Welt. Sante D’Orazio, der auch viele Bücher veröffentlichte lebt und arbeitet in New York und Los Angeles.
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Lamm ist eine klassische Photojournalistin. Nach einem Studium in Berkeley arbeitete sie acht Jahre für Zeitungen in New York, Los Angeles und San Francisko. Zwischen 1996 - 2005 lebte Lamm in Jerusalem, Paris und Stockholm. Sie photographierte das Weltgeschehen für die Los Angeles Times, stand im Gewehrfeuer zwischen Israelis und Palästinensern und in den Flamenco Schulen von Sevilla. Ihre Reportagen wurden von World Press Photo wie auch der National Press mehrfach ausgezeichnet und in allen renommierten Zeitschriften, von der New York Times, über Geo, Elle und Le Figaro bis hin zur Republica veröffentlicht. Lamms Bilder hingen in zahlreichen Galerien und Museen, im Louvre wie im Asahi Museum in Japan. „From the Land of Miracles“, ihr Buch über das Leben in Israel zwischen Krieg und Frieden, wurde in Schweden zum besten Buch des Jahres gekürt. Wendy Sue Lamm, deren feinfühlige Portraitarbeiten unter den bedeutendsten Musikern und Stars einen exzellenten Ruf genießen, lebt und arbeitet in Los Angeles.
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Als Elvis Presley seine erste Platte aufnahm, war er da. Als The Beatles Amerika eroberten ebenso. Und ob nun Tom Jones mit den Rollling Stones im Playboyclub feierte oder Chuck Berry mit Trini Lopez improvisierte, Randolph war es, der alles mit seiner Kamera festhielt. Dabei hatte die Karriere des bislang unübertroffenen Paparazzo der New Yorker Musikszene als Shoe-Shine-Boy vor den Jazzclubs in den frühen 30ern begonnen. Und Benny Goodman, bei dem er als Band-Boy gearbeitet hat, schenkte ihm seine erste Kamera zur Hochzeit. Randolphs nun über 100.000 Negative umfassendes Archiv dokumentiert die Big Bands, die kleinen Jazz Combos, den Rhythm & Blues und vor allem, wie der Rock’n’Roll im Big Apple explodierte. Immer wach und voll Adrenalin, sprang Randolph wie kein anderer zwischen dunklen Clubs, dem Pop produzierenden Studios und den im Scheinwerferlicht stehenden Rockstars hin und her. William „PoPsie“ Randolph bleibt bis heute der quintessentielle Photograph von fast fünf Dekaden Musikgeschichte.
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